Geschichte

luft_lps96

Das Areal wurde erstmals 1939 bebaut und diente in den Jahren von 1942 bis 1945 als Lager für die Zwangsarbeiter der Brandenburgischen Motorenwerke. Die Anlage wurde nach dem Krieg zunächst als „Aufbauhof“ mit Gemeindeamt, Post, verschiedenen Schulen, dem Gesundheitsdienst und Verkaufsstellen und später durch das Ministerium für Staatssicherheit und das Ministerium des Innern (Volkspolizei) sowie als Lager der Zentralen Staatsreserve genutzt.

Nach der Neugründung des Bundeslandes Brandenburg wurde der Standort durch die Landes-polizei übernommen. Die Landespolizeischule (später Fachhochschule der Polizei) und das Landeskriminalamt wurden dort eingerichtet. Mit dem Abzug der Polizeidienststellen im Jahr 2006 wurde das Gelände an den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) übergeben, mit dem Ziel, den Standort zu entwickeln bzw. zu vermarkten.